Kunterbunt – Aphrodisiaka 9:11 n.E

Der Pokal­sieger und der Liga­meister der Aachener Bunten Liga fanden sich bei traum­haftem Fuß­ball­wetter und beein­dru­ckender Kulisse im Hoch­si­cher­heits­ge­fängnis von Aachen ein, um den Supercup der ​Bunten Liga“ Aachen aus­zu­tragen. Eine unge­wöhn­liche Partie, ein unge­wöhn­li­cher Ort, doch seit 1989 kickt eine Inhaf­tier­ten­aus­wahl der JVA in der ​Bunten Liga“ Aachen mit – die Knast­ki­cker können, natür­lich, nur Heim­spiele aus­tragen. Diesmal waren sechs Zuschauer am Platze. Erkennt man aller­dings das Haft­haus 3, das etwa 40 Meter vom Asche­platz ent­fernt liegt, als Tri­büne an, waren etwa 100 Zuschauer dabei, die Zellen auf Platz­seite waren an diesem Abend unge­wöhn­lich stark belegt.

Beim 1:1 für die Heim­mann­schaft machten sich die Zuschauer aus Haft­haus 3 dann auch zum ersten Mal akus­tisch bemerkbar, die Stim­mung stieg. Am Ende ging nach einem 6:6 nach regu­lärer Spiel­zeit der Pott per Elf­me­ter­schießen an die Gäste von Aphro­di­siaka Aachen­tina, die Kicker der ​Villa Kun­ter­bunt“ blieben ihrem Heim­vor­teil treu und konnten sich ange­sichts des nach­fol­genden Fern­seh­kicks Deutsch­land – China sicher sein, das bes­sere Spiel des Abends geboten zu haben. Die Sieger ver­ließen mit­samt Pokal unver­sehrt die Anstalt

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