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Der Fußball dient häufig als Einstieg in gesellschaftspolitische Diskussionen. Das ist mal sinnvoll, mal aber auch albern, etwa wenn konservative Kreise das Mitsingen der Nationalhymne bei Länderspielen als Barometer für den Niedergang des Patriotismus hierzulande heranziehen.
Vollends lächerlich wird es allerdings, wenn völlig kenntnisfreie Politiker wie FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai einen schnellen Punkt machen wollen und ernsthaft die Pfiffe der türkischen Anhänger beim Länderspiel am Samstag in Berlin als Beleg für „die Versäumnisse und Defizite in der Integrationspolitik“ heranziehen.“ Das ist in jeder Hinsicht völlig absurd. Erstens hätte sich Djir-Saraimal nur ein beliebiges Youtube-Video aus der Süper Lig anschauen müssen, um zu begreifen, dass Pfiffe gegen gegnerische Mannschaften ein selbstverständliches Element der türkischen Fankultur sind. Zweitens stellt sich ganz grundsätzlich die Frage, mit welchem Recht Djir-Sarai ausgerechnet beim Fußball Dankbarkeitsgesten der hier lebenden Türken einfordert. Und drittens wäre es den Anhängern der deutschen Nationalelf unbenommen gewesen, sich selbst ein bisschen engagierter zu zeigen. Doch der Support war natürlich so lausig wie bei jedem Länderspiel in den letzten Jahren.
Aber all das hat Djir-Sarai nicht mal in Ansatz interessiert. Er wollte nur populistischen Stunk machen. Auf dem Rücken der türkischen Anhänger. Und auf dem Rücken des Fußballs.
„Dass da gar nichts kam, war schon eine Enttäuschung“
Stefan Kuntz im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Warum sich Oliver Bierhoff nie persönlich bei ihm gemeldet hat, als es drum ging, einen neuen Bundestrainer zu finden, kann er bis heute nicht verstehen.
Drama bei der DJK TuS Körne
Dortmund trauert. Bei der DJK TuS Körne, einem Verein aus dem Dortmunder Osten, kam es zu einem tragischen Unglück: Schon vorherige Woche war der 14-jährige Irvin in einem C‑Jugendspiel gegen BW Alstedde mit einem Gegenspieler zusammengeprallt und hatte sich dabei schwer verletzt. Am Donnerstag erlag er seinen Verletzungen. „Dass der Fußball, der uns allen so viel gibt und den auch Irvin so geliebt hat, uns ein Kind aus unserer Mitte nimmt, ist für uns nicht zu begreifen und rückt den Spielbetrieb in den Hintergrund“, schreibt der Verein auf seiner Homepage. Am Wochenende kam es auf Dortmunder Fußballplätzen zu Schweigeminuten. Über X bekundeten auch der BVB und Schalke ihr Beileid. Wir möchten uns anschließen!
Brilliant moment in the mixed zone after England\u2019s win over Malta as @JackGrealish<\/a> stopped to speak and take a picture with UCFB student @tomhorn__<\/a>
Great player and human being. Was nice to meet you Tom, all the best for the future and good luck with your final year! pic.twitter.com\/cLIuqx0eef<\/a><\/p>— James St Denis (@jamesstdenis99) November 18, 2023<\/a><\/blockquote>\n