Schlaksiger Spätzünder – 11FREUNDE

An einem Samstag um halb zehn wacht Amahl Pel­le­grino zuhause auf. Seine Frau hatte seit Stunden in den Wehen gelegen, sich aber nichts anmerken lassen. Sie war so leise, dass Pel­le­grino im Schlaf­zimmer ahnungslos wei­ter­schlief. 20 Minuten später würde ihr gemein­sames Kind im Bade­zimmer zur Welt kommen. Klingt seltsam? Im Fall von Amahl Pel­le­grino ist die Erklä­rung ganz ein­fach: Er, der jah­re­lang nur im Ama­teur­be­reich kickte, lebt den Traum eines Pro­fi­fuß­bal­lers. Und an jenem Tag sollte für den Links­außen von FK Bodø/​Glimt im Heim­spiel antreten, wes­halb seine Frau unbe­dingt ver­hin­dern wollte, dass ihn etwas – und seien es ihre Wehen oder die Geburt des Kindes – davon abhielt, die volle Leis­tung auf den Platz zu bringen.

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