Es war vier Uhr morgens, als die Spieler der SSC Neapel am 5. Mai, einem Freitag, auf dem Flughafen Napoli-Capodichino landeten. Sie waren erschöpft, aber überglücklich. Durch ein 1:1 bei Udinese hatten sie gerade die erst dritte Meisterschaft in der Geschichte des Vereins gewonnen – und das fünf Spieltage vor Saisonende. Ja, Napoli hatte die Serie A beherrscht, und das im Grunde mit einer Elf der Namenlosen, denn dies war eben nicht die Mannschaft um die drei gottgleichen Stars Lorenzo Insigne, Dries Mertens und Marek Hamsik, die lange das Gerüst Napolis gebildet hatten. Dies war eine Mannschaft um den Nigerianer Victor Osimhen, der einst beim VfL Wolfsburg nicht zum Zuge gekommen war, oder einen vor der Saison praktisch unbekannten jungen Georgier mit unaussprechlichem Namen (Chwitscha Kwarazchelia).
Tanz unter dem Vulkan! – 11FREUNDE
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