Wie der Isco-Transfer zu Union scheiterte – 11FREUNDE

Dieser Text erscheint im Rahmen unserer Koope­ra­tion mit dem Tages­spiegel.

Es gab in der Bun­des­liga schon allerlei wilde Trans­fer­ge­rüchte. Von großen Fuß­bal­lern, die natür­lich nie gekommen sind, und von Welt­stars wie Raúl oder Ruud van Nis­tel­rooy, die plötz­lich im Trikot von Schalke und Ham­burg her­um­liefen. Dass Fran­cisco Román Alarcón Suárez, 30 Jahre alt und besser bekannt als Isco, in die erste Kate­gorie gehört, war für die meisten Fans, Experten und Medien bis Montag glas­klar.

Der 30 Jahre alte Krea­tiv­spieler wurde in spa­ni­schen Medien mit dem 1. FC Union Berlin in Ver­bin­dung gebracht, aber wer sollte das schon glauben? Ein fünf­ma­liger Cham­pions-League-Sieger, der Cris­tiano Ronaldo jah­re­lang Tore auf­ge­legt hat, soll zu einem Klub wech­seln, der bis vor Kurzem noch bevor­zugt ablö­se­freie Spieler aus Sand­hausen oder Fürth ver­pflichtet hat?

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Er war schon da: Isco auf dem Weg zum Medi­zin­check in Berlin.

imago images

Wie ein Video­spiel

Als Chris­to­pher Trimmel den Der­by­sieg am Samstag auf Insta­gram Isco wid­mete und der Spa­nier mit einem Muskel-Emoji reagierte, wirkte das wie ein sar­kas­ti­scher Kom­mentar auf absurde Medi­en­spe­ku­la­tionen. Viel­leicht war es wirk­lich so, dass Unions Kapitän die Gerüchte zu diesem Zeit­punkt für Quatsch hielt. Even­tuell han­delte es sich dabei aber auch um eines der unter­halt­samsten Ablen­kungs­ma­növer, seit Fuß­baller auf Social Media unter­wegs sind.

Als sich der Transfer am Montag kon­kre­ti­sierte und Isco am Dienstag tat­säch­lich den Medi­zin­check absol­vierte, kamen sich viele Union-Fans vor wie in einem Video­spiel. Einer der spek­ta­ku­lärsten Trans­fers der jün­geren Bun­des­li­ga­ge­schichte bahnte sich an – und platzte ebenso spek­ta­kulär.

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Ein Beitrag geteilt von Christopher Trimmel (@christopher_trimmel28)<\/a><\/p><\/div><\/blockquote>